Warum Paulus auf viele seiner Rechte verzichtet
1. Korinther,  Ein mal durch die Bibel

Wie gesunder Gemeindebau funktioniert

Wie gesunder Gemeindebau funktioniert

Bibeltext: 1. Korinther 3,9-23

Wie gesunder Gemeindebau funktioniert

Paulus beschreibt, wie gesunder Gemeindebau gelingen kann. Die Voraussetzung ist Demut. Das bedeutet, dass ich meine eigene Unfähigkeit erkenne und mich als Mitarbeiter – nicht als Chef – Gottes verstehe. Wenn ich Gemeinde bauen möchte, kann ich nichts selber einbringen. Ich brauche Gottes Gnade und seinen Segen.

Wenn meine kleine Tochter mir beim Putzen hilft, ist es danach meist nicht sauberer als vorher, aber sie ist so stolz, dass sie gemeinsam mit Mama etwas geschafft hat. Genauso ist es mit unserer Arbeit in Gottes Reich. Ist es nicht genial, dass Gott uns mitarbeiten lässt? Es wäre für ihn viel einfacher und effektiver, uns keine Aufgabe zu geben, aber er möchte es.

Das einzige tragfähige Fundament einer Gemeinde ist Jesus als der Gekreuzigte und Auferstandene Herr. Wenn wir unseren Teil zum Bau der Gemeinde beitragen, liegt die Qualität unserer Arbeit in unserer Hand. Predigen wir die Wahrheit oder verwässern wir die Botschaft von Jesus? Sind wir treu oder machen wir Kompromisse? Wie sieht unser Herz dabei aus? Suchen wir Gottes Ehre oder unsere? Niemand außer Jesus kann das wirklich beurteilen.

Am Ende aller Zeiten wird Jesus selbst die Qualität unserer Arbeit prüfen. Wir werden dadurch nicht gerettet (das sind wir bereits alleine durch Gnade), aber trotzdem ist unsere Arbeit nicht wertlos. Vielleicht gibt Gott dir eine ganz kleine Aufgabe in seinem Reich. Wenn du sie mit ganzem Herzen so gut du kannst ausfüllst, ist das viel besser, als wenn du viele große Aufgaben anpackst und sie aus den falschen Motiven heraus zu Ende führst.

Mein Moment

Frage dich doch heute, mit welchen Materialien du an Gottes Reich baust!

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