Warum Paulus auf viele seiner Rechte verzichtet
1. Korinther,  Ein mal durch die Bibel

Warum so viele Menschen in unseren Gemeinden nicht für Jesus brennen

Warum so viele Menschen in unseren Gemeinden nicht für Jesus brennen

Bibeltext: 1. Korinther 2,1-5

Warum so viele Menschen in unseren Gemeinden nicht für Jesus brennen

Paulus war ein hochgebildeter Mann. Im Judentum gehörte er zur Elite. Er war ein Pharisäer, das bedeutet dass er die die heiligen Schriften sehr gut kannte. Aber als er nach Korinth kam, entschied er sich, keine ausgeklügelten Überredungskünste und Argumentationen zu nutzen, um die Korinther von seiner Botschaft zu überzeugen.

Menschlich gesehen war das nicht gerade klug. Paulus wusste, dass weder die Juden noch die Griechen, also zur damaligen Zeit niemand, ihm einfach so glauben würde. Die Botschaft von Jesus am Kreuz war nicht attraktiv oder logisch. Und sie ist es bis heute nicht.

Warum setzte Paulus seine gute Ausbildung nicht ein, um mehr Menschen zu überzeugen? Paulus wusste, dass er damit letztendlich die Menschen nicht zu Jesus führen würde. Hätte er den Juden gegeben, was sie anziehend fanden, hätte er Jesus verfälschen müssen. Hätte er den Griechen eine tolle, tiefgehende Argumentation geliefert, hätten sie diese Weisheit bewundert. Aber nicht den, um den es ging.

In unseren Gemeinden versuchen wir oft, den Zeitgeist zu treffen. Wir setzten moderne Musik und Lichteffekte ein. Die Predigten sind mit aktuellen Beispielen gewürzt. Das zieht auch tatsächlich viele Menschen an. Aber weißt du was? Es ist nicht Jesus, der die Menschen anspricht und in der Gemeinde hält. An sich ist nichts falsch an guter Musik, Lichttechnik und gut verständlichen Predigten – aber sie dürfen den Blick auf das Eigentliche nicht verstellen. Es geht um den Gekreuzigten Jesus. Und diese Botschaft dürfen wir nicht anpassen oder verwässern.

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