Leben als Frau zur Ehre Gottes

So erstellst du deinen War Binder -Teil I

So erstellst du deinen War Binder! In diesem ersten Teil meiner Serie zeige ich dir, welche Hilfsmittel du benötigst, um deinen War Binder zu starten.

Es ist soweit! Heute beginnen wir, unseren „War Binder“ zu überarbeiten oder sogar ganz neu einzurichten. Zuerst werden wir uns für ein System oder eine Kombination aus mehreren entscheiden.

Die erste Frage, die du dir stellen musst, lautet: Was erwarte ich von meinem persönlichen „War Binder“?

Soll dein „War Binder“ dich jeden Tag begleiten? Möchtest du ihn überallhin mitnehmen?

Schreibst du deine Gebete gerne selber? Möchtest du deine Gebete immer neu formulieren? Nutzt du ein Bullet-Journal?

Wünschst du dir einen Ort, an dem du verschiedene Bibelstudienpläne und vorformulierte Gebete aufbewahren kannst? Ist es dir wichtig, Gebetslisten immer wieder nutzen zu können? Möchtest du einzelne Seiten hinzufügen oder herausnehmen können?

Je nachdem, welche Anforderungen du an deinen „War Binder“ stellst, wählst du ein Notizbuch, ein Travelers Notebook, ein vorgefertigtes Gebetstagebuch oder einen ganz normalen Ringordner (A4 oder A5).

Verschiedene mögliche Systeme

  1. Notizbuch
  2. Traveler Notebook
  3. Fertiges Gebetstagebuch
  4. Ringordner

1 – Das Notizbuch

Wenn du ein ganz normales Notizbuch als „War Binder“ verwenden möchtest, benötigst du am Anfang nicht mehr als ein leeres Buch und einen Stift. Die größten Vorteile des Notizbuchs liegen auf der Hand: Du kannst es überall hin mitnehmen und in deine Handtasche stecken, du kannst eigene Gebete formulieren und dir Notizen machen. Du bist ziemlich flexibel. Der größte Nachteil des Notizbuchs ist, dass du keine Bibelstudienpläne oder Gebetslisten einheften kannst. Solltest du nach einem System zum Aufbewahren verschiedener Gebetslisten suchen, ist das Notizbuch die falsche Wahl.

2 – Das Traveler Notebook

Das Traveler Notebook besteht aus mehreren einzelnen Heften oder Inserts, die in einem gemeinsamen Einband aufbewahrt werden. Ein solches Notebook empfiehlt sich, wenn du nicht immer deinen gesamten „War Binder“ herumtragen möchtest. Besitzt du zum Beispiel Hefte zu den Themen „Dank“, „Gebet“ und „Predigt-Notizen“, kannst du am Sonntag in den Gottesdienst dein „Predigt-Notiz“-Heft mitnehmen und die anderen zwei Hefte zu Hause lassen. Hinzufügen oder Entfernen einzelner Seiten ist hier nicht möglich. Gebetslisten oder Bibelstudienpläne kannst du aber in einem eigenen Heft sammeln. Um ein Traveler Notebook zu starten benötigst du am Anfang mehrere Hefte, einen Einband und einen Stift.

3 – Fertiges Gebetstagebuch

Es gibt inzwischen vorgefertigte Gebetstagebücher. Je nach Buch findest du viel Platz, um eigene Gebete aufzuschreiben, wirst durch Fragen zum Beten angeleitet oder verbindest Gebet und Bibellese. Auch in diesem System ist das Hinzufügen bzw. Entfernen einzelner Seiten nicht möglich. Um ein solches Gebetstagebuch zu starten benötigst du nur Stift und Buch.

4 – Der Ringordner

Der Ringordner ist das flexibelste System. Du kannst einzelne Seiten einfügen oder entfernen. Du kannst ausgedruckte Gebetslisten aufbewahren und eigene Gebete einfügen. Die größte Gefahr des Ringordners besteht darin, den Überblick zu verlieren, wenn du viele Gebete hinzufügst und der Ordner sich füllt. Die meisten Ringordner sind außerdem unpraktisch zum Mitnehmen oder Reisen. Um einen Ringordner anzulegen benötigst du neben dem Ordner und einem Stift, einen Locher und Papier.

Kombi-Systeme

Ich persönlich habe mich dieses Jahr für eine Kombination aus vorgefertigtem Gebetstagebuch und Ringordner entschieden. In meinem Gebets-Tagebuch halte ich aktuelle Gebetsanliegen und wichtige Notizen zu meinem Bibellesen fest. Mein Ringordner enthält neben einem Bibelstudienteil mehrere Gebetslisten, die ich regelmäßig durchbeten möchte.

Du möchtest wissen, was ein „War Binder“ ist? Dann höre hier meinen Podcast zu dem Thema!

Sei gespannt auf Teil II in der nächsten Woche!

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