Bringen deine Worte Leben oder Tod?
Ein mal durch die Bibel,  Römer

Römer 2: Verurteilst oder liebst du?

Verurteilst oder liebst du?

Römer 2

Verurteilst oder liebst du?

Ihr belehrt also andere – aber euch selbst belehrt ihr nicht. Ihr predigt: »Stehlt nicht« – und stehlt selbst.

Römer 2,21 (GNB)

Paulus zeigt in Römer 2, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft das Ziel verfehlen. Niemand hat einem anderen etwas voraus. Kennst du den Gedanken: „Ich bin nicht so schlimm wie der und der?“ Wir alle sind schnell darin, zu verurteilen und entschuldigen unser eigenes Verhalten.

Denke doch mal an eine Person, die du immer wieder kritisierst und heimlich denkst, dass Gottes Gnade für sie niemals ausreicht. Was genau macht dir Probleme? Was regt dich auf? Und jetzt denke mal an dein eigenes Herz: Hast du mit genau dem, was du an dieser Person bemängelst manchmal selber ein Problem? Als ich diese Übung gemacht habe, ging es mir ähnlich wie den Menschen, über die Paulus sagt, dass sie andere belehren, sich aber selber nicht an diese Lehren halten. Das, was ich an anderen verurteile, zeigt mir oft meine eigenen Problembereiche sehr deutlich. Hast du den Mut dich dem zu stellen, was du entdeckst?

Spannenderweise werden wir in der Bibel dazu aufgefordert, unsere Mitchristen darauf aufmerksam zu machen, wenn wir an ihnen Schuld und Fehlverhalten entdecken – sollen sie aber nicht richten. Was ist der Unterschied zwischen Schuld ansprechen und Verurteilen? Verurteilen stempelt einen Menschen ab. Ich selbst erhebe mich über ihn und nehme Gottes Rolle als Richter ein. Meine Motive sind nicht korrekt. Das Richten steht mir als Mensch nicht zu. Wenn ich einen Menschen auf Sünde hinweise, muss ich bereit sein, selber Kritik anzunehmen und mein Herz überprüfen: Bin ich um den anderen besorgt und möchte das Beste für ihn? In diesem Fall sind die Motive richtig. Ich kann einem anderen helfen, den richtigen Weg einzuschlagen, überlasse aber das endgültige Urteil Gott.

Gebet

Gebet: Vater, danke, dass du mich davor schützen möchtest, mich selbst zu hoch einzuschätzen. Schenke mir offene Augen und ein Herz, das bereit ist, sich seiner Schuld zu stellen. Zeige mit die Motive hinter meiner Kritik, damit ich nicht versuche, deine Rolle aus Richter auszufüllen. Hilf mir, anderen durch meine Kritik zu helfen, dir ähnlicher zu werden. Amen.

Mein Moment

Mein Moment: Wo richtest du andere? Wo meinst du es gut mit ihnen und versuchst, ihnen durch deine liebevolle Kritik zu helfen?

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Römer 1

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