Das Ende? Ein Neubeginn!
Ein mal durch die Bibel,  Matthäus

Matthäus 27: Jesus, Sohn des himmlischen Vaters

Jesus, Sohn des himmlischen Vaters

Matthäus 27

Jesus, Sohn des Vaters

Und als sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr? Wen soll ich euch losgeben, Jesus Barabbas oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei der Christus?

Matthäus 27,17 (LUT17)

Jesus, Sohn des himmlischen Vaters

„Jesus starb an deiner Stelle!“ Diesen Satz höre ich immer wieder und er ist richtig. Jesus nahm am Kreuz die Strafe für alles auf sich, wo du das Ziel verfehlt hast. In der biblischen Fachsprache heißt es, wo du gesündigt hast. Aber wusstest du, dass Jesus nicht nur im geistlichen Sinne für jemand anderen gestorben ist? Er hat ganz praktisch den Platz eines zum Tode Verurteilten eingenommen und damit die Strafe für seine Verbrechen getragen. Dieser Mann hieß Jesus Barabbas.

Aber wer war dieser Mann? Die Bibel berichtet nicht viel über ihn. Er war ein weiterer jüdischer Gefangener der Römer. Wahrscheinlich war er ein Freiheitskämpfer, der an einem Aufruhr beteiligt war, bei dem auch Menschen ums Leben kamen. Er kämpfte mit Gewalt für die Befreiung von den Römern. Der Name „Barabbas“ bedeutet so viel wie „Sohn des Vaters“. Um freigelassen zu werden, brauchte Barabbas jemanden, der seine Schuld auf sich nahm.

Hier stehen zwei Männer, die spannenderweise den gleichen Vornamen tragen, nebeneinander. Der eine ist Sohn des (irdischen) Vaters, der andere Sohn des himmlischen Vaters, der Messias. Der eine ist schuldig, der andere unschuldig. Beide kämpfen auf unterschiedlichen Wegen für das Volk Israels.

Als Pilatus das Volk fragt, wen er frei lassen soll, wählt das Volk Jesus Barabbas. Er passt besser ins Bild eines nationalen Helden. Auch wenn er nicht erfolgreich war, kämpfte er für die Freiheit des Volkes. Jesus, der Messias, nimmt seinen Platz ein und stirbt unschuldig am Kreuz. Damit schenkt er Barabbas die ganz reale Freiheit und uns die Freiheit unserer Sünden. Diese Freiheit ist für uns genauso greifbar und real wie die körperliche Freiheit von Barabbas. Ist dir das bewusst?

Gebe

Gebet: Jesus, danke, dass du am Kreuz meinen Platz eingenommen hast! Du hast meine ganze Schuld, mein Versagen, meine Gleichgültigkeit getragen. Sie hat dich alles gekostet. Ich werde das nie ganz verstehen. Amen.

Mein Moment

Mein Moment: Wie mag es wohl Barabbas ergangen sein? War er dankbar dafür, dass Jesus seinen Platz einnahm? Wir wissen es nicht. Aber Barabbas ist ein wunderbares Bild für das, was Jesus für dich getan hat: Er nahm deinen Platz ein! Danke ihm doch heute ganz bewusst dafür!

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Matthäus 26

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