Das Ende? Ein Neubeginn!
Ein mal durch die Bibel,  Matthäus

Matthäus 1

Neugierig und etwas ängstlich schaute ich auf den Brief in meiner Hand. Die wenigen Worte fesselten meine gesamte Aufmerksamkeit: „Elisabeth. Geboren in …“ Meine Ururgroßmutter. Ich hatte schon viel über sie gehört und dieses Papier ließ ihre Geschichte ein Stück realer werden.

Ähnlich geht es mir, wenn ich den Stammbaum Jesu lese. Auf den ersten Blick wirkt dieser Stammbaum trocken, vielleicht sogar langweilig. Aber auf den zweiten Blick zeigt er viel mehr als nur die Abstammung von Jesus.

Was für Menschen finden sich in diesen paar Versen? Was haben sie mit uns zu tun? Als erstes fallen neben den großen Namen David und Abraham vier Frauen ins Auge: Tamar, Rahab, Ruth und Bathseba. Alle diese Frauen waren Ausländerinnen und hatten eine mehr als bewegte Geschichte. Sie hatten Ungerechtigkeit oder schreckliche Verluste erlebt, waren Prostituierte oder erlebten sexuelle Übergriffe. Jesus wurde in eine Familie hineingeboren, die ihre Schandflecken hatte. Nicht alle seiner Vorfahren würde man gerne als Oma oder Opa präsentieren.

Kennst du die Scham über einige deiner Familienmitglieder? Bist du traurig über die Geschichte, die in deiner Familie über viele Generationen hinweg gelebt wurde? Fühlst du selbst dich als Außenseiter oder denkst, du hättest dein Leben an die Wand gefahren?

Ich kenne alle diese Gefühle ABER wenn Gott aus den zerbrochenen Menschen in Jesus‘ Familie den Retter in die Welt schicken konnte, kann er dich erst recht gebrauchen!

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