Hiob 42: Wir werden den Grund für Leid niemals ganz verstehen
Ein mal durch die Bibel,  Hiob

Hiob 42: Wir werden den Grund für Leid niemals ganz verstehen

Hiob 42: Wir werden den Grund für Leid niemals ganz verstehen

Bibeltext: Hiob 42

Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist.

Hiob 42,2 (ELB)

Hiob 42: Wir werden den Grund für Leid niemals ganz verstehen

Ehrlich gesagt habe ich immer etwas Angst, wenn ich mich dazu entscheide, das Buch Hiob zu studieren. Hiobs Leid ist so tief und für mich bleibt es bis zu einem gewissen Punkt unverständlich. Trotzdem entscheide ich mich immer wieder, mich mit diesem Buch auseinanderzusetzen und erlebe, dass Segen daraus entsteht.

Hiob hat so lange mit Gott und der berühmten „Warum“-Frage gerungen und jetzt erkennt er, dass er Gottes Größe und seine Pläne niemals vollständig mit seinem Verstand erfassen kann. Ja, er gesteht sogar, dass er Gott vor seinem Leid gar nicht wirklich kannte und ihn jetzt auf eine ganz neue Art und Weise kennengelernt hat.

fest

Am Montag (12.7.) startet unsere Korinther-Study!

fest

Ich glaube, niemand kann die Frage nach dem „Warum“ wirklich erschöpfend beantworten. So wie wir die Natur nie ganz verstehen können und manche Geheimnisse von uns Menschen nicht erforschbar sind, so ist es auch mit Gottes Gedanken. Trotzdem gibt es einige gute Erklärungsansätze für den Schmerz – auch wenn sie niemals jede Situation treffen. Leid kann selbstverschuldet sein, es kann aber auch durch andere Menschen oder Umstände über einen Menschen hereinbrechen. Im Leid erkennen wir deutlich, wer wir wirklich sind und wie wir über Gott denken. Manchmal möchte Gott uns durch Leid erziehen oder vorbereiten.

Im Leid sollten wir uns immer wieder die Frage stellen: Worauf baue ich mein Leben? Vertraue ich weiterhin auf Jesus? Denn mal ehrlich: Auch wenn ich Gott nicht immer verstehe, hätte Leid ohne ihn noch viel weniger Sinn. Es würde nicht in der Hoffnung enden, dass spätestens im Himmel unsere Tränen abgewischt werden.

Gebet

Vater, das Leid ist ein schweres Thema. Und auch wenn ich dich nicht immer verstehe, entscheide ich mich, dir zu vertrauen und mich an die Wahrheit zu erinnern: Du bist gut. Du liebst mich unvergleichlich. In meinem Leid bist du mir besonders nah und weinst mit mir. Daran möchte ich mich festhalten. Amen.

Mein Moment

Glaubst du wirklich, dass Gott gut ist? Bist du bereit, um dieses Vertrauen in ihn zu ringen?

Hiob 40 und 41

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.